Nachhaltiges Handeln: Verantwortung in der Wertschöpfung

Produktion und Logistik

Produktion nach hohen Qualitäts-, Sicherheits-und Umweltstandards

Bayer betreibt Produktionsanlagen an mehr als 140 Standorten in 39 Ländern. Der sichere und verantwortungsvolle Betrieb unserer Anlagen sowie die umfassende Sicherheit unserer Mitarbeiter und der Menschen in der Nachbarschaft unserer Werke stehen für Bayer an vorderster Stelle. Darüber hinaus misst Bayer dem Schutz der Umwelt sowie dem effizienten Umgang mit Material und Energie eine große Bedeutung zu. Zur Steuerung dieser Prozesse nutzen wir unsere HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) Englische Abkürzung für Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität. -Managementsysteme. In unserem Engagement für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit gehen wir über gesetzliche Vorgaben hinaus. Bei Investitionsvorhaben von über 10 Mio. € berücksichtigen wir besonders Umweltaspekte und nehmen eine freiwillige ökologische Beurteilung vor. Bei Unternehmenszukäufen überprüfen wir, ob an den Produktionsstandorten die geltenden Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen sowie grundlegende Arbeitnehmerrechte eingehalten werden. Konzernweite Richtlinien legen ergänzend fest, dass neue Produktionsstandorte nicht in Gebieten errichtet werden dürfen, die hinsichtlich natürlicher Eigenart, biologischer Vielfalt oder anderer Aspekte gesetzlich geschützt sind.

Online-Ergänzung: A 1.4.2.2-1

eingeschränkt geprüft

Wenige Standorte nah an Schutzgebieten

Bei einem aktuellen Koordinatenabgleich zwischen unseren Produktions-Standorten und international anerkannten Schutzgebieten (ASEAN Heritage, Barcelona Convention, UNESCO-MAB Biosphere Reserve, Wetlands and World Heritage Convention und die Ramsar-Konvention) identifizierten wir drei Standorte, die im Umkreis von drei Kilometern von diesen Gebieten entfernt liegen. Dabei handelt es sich um die Schutzgebiete „Blesbokspruit“, Südafrika, die Moreton Bucht, Australien, sowie „Reserva Costa Atlantica Tierra del Fuego“ (Atlantik-Küste von Feuerland), Argentinien. Keiner unserer überprüften Standorte liegt direkt in einem der genannten Schutzgebiete.

Pharmaceuticals und Consumer Health

Beide Segmente betreiben weltweit eigene Produktionsstätten, an denen Wirkstoffe hergestellt sowie Formulierungs- und Verpackungsleistungen für das Produktportfolio erbracht werden.

720 Mio. €

werden in Produktionskapazitäten für Hämophilie-Präparate investiert.

Sowohl Pharmaceuticals als auch Consumer Health investieren kontinuierlich in ihr globales Produktionsnetzwerk. Durch das mehrjährige und aktuell mit insgesamt 720 Mio. € größte Investitionsprogramm von Pharmaceuticals werden an den deutschen Standorten Wuppertal und Leverkusen Produktionskapazitäten zur Herstellung von Hämophilie-A-Präparaten aufgebaut. Auch der Standort Beijing in China wird mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Mio. € deutlich erweitert. Das größte Investitionsprojekt von Consumer Health ist mit ca. 100 Mio. € der Um- und Ausbau der Produktionsstandorte in China.

Strategische Investitionen in Sachanlagen Pharmaceuticals & Consumer Health

Herstellkapazitäten für neue rFaktor-VIII-Therapien in Wuppertal und Leverkusen, Deutschland

Erweiterung von Laborkapazitäten für Forschung und Entwicklung in Wuppertal, Deutschland

Modernisierung von Forschungseinrichtungen in Berlin, Deutschland

Modernisierung der Standort-Infrastruktur in Wuppertal und Leverkusen, Deutschland

Erweiterung der Produktionskapazitäten in Beijing, China

Erweiterung Qualitätskontrolle Biologika in Berkeley, USA

Umbau und Ausbau des Produktionsstandorts Majinpu, China

Herstellkapazitäten für neue rFaktor-VIII-Therapien in Wuppertal, Deutschland

Erweiterung von Laborkapazitäten für Forschung und Entwicklung in Wuppertal, Deutschland

Modernisierung von Forschungseinrichtungen in Berlin, Deutschland

Modernisierung der Standort-Infrastruktur in Wuppertal und Leverkusen, Deutschland

Erweiterung der Produktionskapazitäten in Beijing, China

Erweiterung Qualitätskontrolle Biologika in Berkeley, USA

Crop Science

Die Produkte von Crop Science werden überwiegend in eigenen Produktionsstätten hergestellt. Zahlreiche dezentrale Formulier- und Abfüllstandorte ermöglichen es, schnell auf die Bedürfnisse der lokalen Märkte zu reagieren. Dort werden die Wirkstoffe entsprechend den lokalen Anforderungen und den Anwendungsgebieten weiterverarbeitet, konfektioniert und verpackt. Die Produktion von Saatgut erfolgt kundennah in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, entweder in eigenen landwirtschaftlichen Betrieben oder über Vertragsanbau.

2,4 Mrd. €

investierte Crop Science zwischen 2013 und 2016 in die Herstellung von Pflanzenschutzprodukten und Saatgut.

Zwischen 2013 und 2016 investierten wir insgesamt rund 2,4 Mrd. € in Sachanlagen, um der höheren Nachfrage von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut gerecht zu werden. Dazu gehörte neben der Erweiterung von Produktionskapazitäten auch der Ausbau unserer Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Hier lag der Schwerpunkt vor allem in den USA und Deutschland, bei der Ausweitung unseres Netzwerks von Zuchtstationen für verschiedene Kulturen in Europa, in Nord- und Lateinamerika.

Strategische Investitionen in Sachanlagen Crop Science

Kapazitätserweiterungen für die Herbizid-Produktion in den USA und Deutschland

Aufbau einer Produktionsanlage für Insektizide in Dormagen, Deutschland

Ausbau der Produktionskapazitäten für Fungizide in Dormagen, Deutschland

Ausbau von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Monheim, Deutschland

Aufbau von Zuchtstationen für verschiedene Pflanzenarten weltweit

Ausbau von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Raleigh, USA

Kapazitätserweiterungen für die Herbizid-Produktion in den USA und Deutschland

Aufbau einer Produktionsanlage für Insektizide in Vapi, Indien, und Dormagen, Deutschland

Ausbau der Produktionskapazitäten für Fungizide in Dormagen, Deutschland

Ausbau von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Monheim, Deutschland

Aufbau von Zuchtstationen für verschiedene Pflanzenarten weltweit

Ausbau von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Raleigh, USA

Animal Health

Die Wirkstoffe für Animal-Health-Produkte beziehen wir sowohl von internen als auch weltweit von externen Lieferanten. Die Herstellung unserer global vermarkteten Tierarzneimittel erfolgt überwiegend an den Standorten in Kiel, Deutschland, und Shawnee, USA.

Covestro

Covestro verfügt weltweit u. a. über acht World-Scale-Produktionsstätten. Darüber hinaus werden in ausgewählten Ländern mehrere Produktionsanlagen betrieben, in denen die Abmischung und Bereitstellung von kundenindividuellen Compoundierungen von Polycarbonat-Granulaten und die Herstellung von Halbzeugen (Polycarbonat-Platten) erfolgt. Zudem gibt es regionale Produktionsstätten für Derivate des Segments Coatings, Adhesives, Specialties sowie für funktionale Folien aus Polycarbonat und thermoplastischen Polyurethanen. Covestro investiert kontinuierlich in sein globales Produktionsnetzwerk:

Strategische Investitionen in Sachanlagen – Covestro

Kapazitätserweiterung der MDI-Anlage in Brunsbüttel, Deutschland

Inbetriebnahme einer Produktionsstraße für CO2-basierte Polyole in Dormagen, Deutschland

Weiterführung und Finalisierung der Investitionsprojekte aus 2014
– Verdopplung der Produktionskapazität für Polycarbonat in Shanghai, China
– Verdopplung der Produktionskapazität für das aliphatische Isocyanat HDI in Shanghai, China

Errichtung einer Produktionsstraße für CO2-basierte Polyole in Dormagen, Deutschland

Weiterführung der Investitionsprojekte aus 2014
– Verdopplung der Produktionskapazität für Polycarbonat in Shanghai, China
– Verdopplung der Produktionskapazität für das aliphatische Isocyanat HDI in Shanghai, China

Effiziente Logistikkonzepte umgesetzt

Logistik bei Bayer umfasst neben Transport und Lagerhaltung von Waren die gesamte Steuerung und Kontrolle aller Güterflüsse und Logistikdaten für den Konzern. Wir arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von Logistikkonzepten, die Sicherheit- und Umweltaspekte sowie Kosten gleichermaßen berücksichtigen. Zu den Schwerpunkten im ökologischen Bereich gehören die Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen, beispielsweise durch eine Verringerung der Lufttransporte sowie die Nutzung von Logistikkonzepten, die Schienen- und Wasserwege einbeziehen.

Wir arbeiten mit einer leistungsfähigen Organisation nach weltweit gültigen Managementsystemen und Richtlinien. Für Lager- und Transportleistungen nutzen wir sowohl interne Kapazitäten als auch externe Logistikpartner. Diese werden von Bayer anhand strenger Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätskriterien ausgewählt. Neben der Konzernfunktion „Corporate Supply Chain“ verfügt jedes Segment über eigene Logistikbereiche, die auf die Besonderheiten des jeweiligen Geschäftsmodells und der Produkte ausgerichtet sind.